Die Göttinger Seit dem 3. November 1860 sind wir eine unpolitische und konfessionell nicht gebundene Freundschaftsbund von Studenten und Akademikern an der Universität Göttingen. Unsere enge Bindung zur Stadt Göttingen und zur Georg-August-Universität macht nicht nur unser Name deutlich, sondern auch unsere Bundesfarben "Blau-Gold-Rot" - die Wappenfarben der Stadt Göttingen.
Mit über 250 Mitgliedern sind wir eine der stärksten Studentenverbindungen in Deutschland!
Was ist eine akademische Landsmannschaft?
Akademische Landsmannschaften sind im 16. Jahrhundert entstandene Studentenverbindungen aufgrund territorialer Herkunft und haben somit nichts mit den Vetriebenenverbänden (z.B. Landsmanschaft Ostpreußen) zu tun. Sie erlangten im 17. Jahrhundert großen Einfluss an den Universitäten. Im 19. Jahrhundert wandelten sich die Landsmannschaften zu schlagenden, farbentragenden Verbindungen, die ihren territorialen Charakter verloren. 1868 wurde der Allgemeine Landsmann-schaftenverband gegründet, dessen Tradition vom 1951 gegründeten Coburger Convent fortgeführt wird. Sie entstanden als Alternative zu den Burschenschaften, da sie das politische Prinzip ablehnten, und zu den Corps, da die Landsmannschaften alle Studenten als gleichwertig betrachteten. Die meisten Landsmannschaften sind heute mit den Turnerschaften zusammen im CC (Coburger Convent), ein pflichtschlagender Verband Vorteile der Mitgliedschaft- gegenseitige Hilfe im Studium oder beim Berufsstart (Einführung ins Studium und weiterführende fachliche Unterstützung durch höhere Semester; Chancen auf begehrte Praktikumsplätze und Unterstützung bei der späteren Jobsuche)
- Fortbildung in Teamarbeit und Rhetorik durch Seminare der CC-Akademie
- Erfahrungen sammeln auch außerhalb des eigenen Studiums (Vorträge, z.B. von Landwirtschaftsminister v. Boetticher, Landwirtschaftsminister Ehlen, Justizminister Busemann, Umweltminister Sander; Altherrenbesuche im ganzen Bundesgebiet; Besuche bei unseren Freundschaftsbünden in Kiel, Hamburg, München, Marburg und Jena sowie Halle)
- Frühzeitige Übertragung von Verantwortung
- lebenslange Freundschaft über die Studienzeit hinaus
- tägliches Mittagessen fernab von Massenbetrieb
Mitglied werdenDu hast Interesse Verantwortung zu übernehmen, aber dennoch Dein Studium gewissenhaft, erfolgreich und in der Regelstudienzeit abzuleisten? Dann bist Du uns jederzeit als Gast willkommen, um uns kennenzulernen! Schreibe uns einfach eine Email über das Kontaktformular oder ruf uns an... Namhafte Mitglieder der Landsmannschaft Gottinga:
- Christoph Bosse (1863–1950), preußischer Abgeordneter, Verwaltungsdirektor der Kgl. Preußischen Museen sowie Kurator der Universität Greifswald
- Paulus von Stolzmann (1863–1930), ab 1915 Generalsstabschef der Deutschen Südarmee (Auszeichnung mit dem Orden „Pour le mérite“ am 7. Juli 1915), später Generalstabschef der Bug-Armee (spätere Heeresgruppe Linsingen), ab 1920 Befehlshaber im Wehrkreis IV und Kommandeur der 4. Division, schließlich General der Infanterie
- Paul Trautmann (1881–1929), 1917 bis 1925 Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt (Oder) und von 1925 bis 1929 Oberbürgermeister Braunschweigs, Ehrenmitglied der Kleist-Gesellschaft
- Wilhelm Stockmann (1848–1924), Vizepräsident der Deutschen Kollonialgesellschaft, preußischer Abgeordneter und Mitglied des Reichstages, Direktor des Kgl. Konsistoriums in Münster, Regierungspräsident von Gumbinnen, Ehrenmitglied des Deutschen Kriegerbundes und Ehrenbürger der Stadt Gumbinnen
- Karl Menge (1855–1930), Kammergerichtsrat und Landgerichtspräsident in Berlin; Unterstaatssekretär für Justiz und Kultur für Elsaß-Lothringen
- Friedrich Kretschmann (1858–1934), Professor und Geheimrat in Magdeburg, Begründer der HNO-Klinik Magdeburg
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